Aktueller Austausch zur Zukunft der Donaubrücke Mauthausen

Foto: Markus Mitteregger

Die Zukunft der Donaubrücke Mauthausen ist für die gesamte Region von zentraler Bedeutung. Bei einem persönlichen Austausch bei der Firma Poschacher in Mauthausen wurden am Dienstag, den 25. August 2026 die aktuellsten Informationen zum weiteren Fahrplan rund um den Tragwerkstausch der bestehenden Brücke und den Neubau der zweiten Donaubrücke besprochen. An dem Treffen nahmen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, der Schwertberger Bürgermeister Mag. Max Oberleitner, der Perger Bürgermeister LAbg. Anton Froschauer, Elisabeth Preslmair, Vizebürgermeisterin von Mauthausen, Sophie Helbich-Poschacher, CEO PBH, Eveline Grabmann, Bezirksstellenobfrau der WKO Perg, sowie die Vereinsvorstände Dr. Leonhard Helbich-Poschacher und KommR Johannes Hödlmayr teil.

Nach Auskunft der Regierungsvertreter soll der Tragwerkstausch der bestehenden, sogenannten „alten“ Donaubrücke im Mai 2028 beginnen und rund drei Monate dauern. In dieser Zeit wird die Brücke für den Verkehr gesperrt sein. Für die Bevölkerung, die Betriebe und die Pendlerinnen und Pendler der Region bedeutet das eine enorme Herausforderung. Umso entscheidender ist aus Sicht des Vereins DoNeubrücke, dass die nächsten Schritte verlässlich geplant, transparent kommuniziert und ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden. Im Anschluss an den Tragwerkstausch soll der Baubeginn für die neue Donaubrücke erfolgen, die rund 900 Meter östlich der bestehenden Brücke errichtet wird. Mit der Fertigstellung wird derzeit im Jahr 2032 gerechnet.

„Die Menschen in der Region brauchen Sicherheit, Planbarkeit und eine leistungsfähige Verbindung über die Donau. Die Donaubrücke ist nicht nur ein Verkehrsprojekt, sondern eine Lebensader für den Wirtschafts- und Lebensraum Mauthausen, Perg, Schwertberg und die umliegenden Gemeinden sowie auch die niederösterreichische Seite. Der Verein DoNeubrücke wird daher weiterhin mit Nachdruck für eine tragfähige, rasch umgesetzte und zukunftsfähige Lösung eintreten“, betonen die Vereinsvertreter.