Jetzt Verantwortung übernehmen und Tempo machen

Mit dem Go für den Bau der zweiten leistungsstarken Donaubrücke bei Mauthausen ist nach rund zehn Jahren Stillstand eine zentrale Entscheidung gefallen. Der Verein begrüßt den Beschluss und appelliert an die betroffenen Grundstücksbesitzer, die anstehenden Verhandlungen konstruktiv zu führen. Ziel ist es, weitere Verzögerungen für die Region und tausende Pendlerinnen und Pendler zu vermeiden.

Nach rund zehn Jahren Diskussion, Planung und Stillstand eröffnet die Entscheidung zum Bau der zweiten Donaubrücke bei Mauthausen erstmals eine realistische Perspektive für die Region. Sie ist ein wichtiger Schritt hin zu einer spürbaren Entlastung der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft.

Projekt weiter aufmerksam begleiten
Der Verein wird die weitere Entwicklung des Brückenprojekts auch künftig aufmerksam, konstruktiv und im Sinne der Betroffenen begleiten. In der nun folgenden Phase kommt den bevorstehenden Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzern eine entscheidende Bedeutung zu. Ein fehlendes Einvernehmen birgt die Gefahr von Enteignungen. Diese würden unweigerlich zu neuen Verzögerungen führen und den Zeitplan erneut belasten. Das wäre eine weitere Belastung für all jene Menschen, die seit Jahren auf Entlastung und eine verlässliche Zukunftsperspektive warten.

Appell an Grundstücksbesitzer
Vereinsobmann Johannes Hödlmayr richtet daher einen eindringlichen Appell an die betroffenen Grundeigentümer: „Es geht dabei nicht um Einzelinteressen, sondern um die Zukunftsperspektive einer ganzen Region. Um 22.000 Menschen, die Entlastung brauchen, Planungssicherheit verdienen und seit Jahren auf eine tragfähige Lösung warten. Ich ersuche die betroffenen Grundstücksbesitzer, diese Verantwortung mitzudenken – im Sinne jener tausenden Pendlerinnen und Pendler, Familien und Betriebe, die auf diese Brücke angewiesen sind.“

 Tempo machen bei Umsetzung und Bau
Ziel muss sein, zu beschleunigen – in den nächsten Schritten ebenso wie in der Umsetzung des Bauvorhabens selbst. Der aktuell vorgesehene Bauzeitraum von drei Jahren muss konsequent eingehalten und – wenn möglich – weiter optimiert werden.